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Aktuelles

Tätigkeitsbericht 19/20/21

in kurzen Stichpunkten

Stellungnahmen zur Bauleitplanung

  • Umfangreiche und detaillierte Stellungnahme an die Stadt Landsberg zur geplanten Neufassung des Flächennutzungsplanes, anschließend inhaltliche Diskussion mit Stadtratsfraktionen vor allem mit Blick auf den überproportionalen bisherigen und den geplanten Flächenverbrauch.
  • Kritische Begleitung der Planungen „Urbanes Wohnen am Papierbach“ unter den Gesichtspunkten Verkehr, Energie und Verlust von Biotopen;
    Anregungen und Alternativvorschläge hierzu an die Stadtverwaltung
  • Stellungnahme und Gespräche zum Standort des neuen Landratsamtes
  • Anhörung bei der Regierung von Schwaben zum problematischen geplanten Kernwegenetz (versiegelter Ausbau von Feldwegen für überbreite landwirtschaftliche Fahrzeuge) zwischen Lech und Wertach
  • Hochwasserschutz (Dammbau im „Englischen Garten“ Landsberg), Stellungnahme und Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt Weilheim zum Erhalt von alten Bäumen im Englischen Garten in Landsberg
  • Veröffentlichung der Pläne zur Steico-Ansiedelung am Stillerhof in Penzing, Mitorganisation an einer Demo vor Ort („Nein“ zum Unterlaufen des Anbindegebotes)
     

Energiewende/Umweltbildung

  • Entwicklung des Umweltbildungsprojektes (anfangs „PrimaKlimaKids“, jetzt „KlimaMobiLL“) mit dem Landratsamt (Ausgestaltung der einzelnen Module, Organisation und Werbung für Workshops). Das Angebot, das sich an Kindergärten und Grundschulen wendet, wird vom Landratsamt finanziell getragen; die BN-Kreisgruppe übernimmt das Finanzmanagement und die personelle Ausstattung mit Referent/innen.
    Bei Interesse an den Workshops Kontakt über guenter.degen@bn-landsberg.de. Im Jahr 2020 fanden trotz Corona 21 Workshops an Kindergärten statt. Die Nachfrage entwickelt sich weiter erfreulich.
  • Das von Peter Satzger entwickelte „Energiespardorf“ für Schulen ist nach wie vor ein „Renner“ und macht inzwischen einen Großteil der Bildungsbuchungen des BN Jugend- und Bildungszentrums Wartaweil aus.
  • Personelle und inhaltliche Mitarbeit im Klimaschutzbeirat der Stadt Landsberg
  • Infostand am Hellmairplatz (10 Jahre Fukushima“) gemeinsam mit den „Ärzten gegen Atomkraft“

Volksbegehren Artenvielfalt

  • Finanzielle, logistische und personelle Unterstützung des erfolgreichen Volksbegehrens
  • Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa
  • Intensive Diskussionen mit den Bauernverbänden über die künftige Agrarpolitik auch vor dem Hintergrund des Volksbegehrens Artenvielfalt
  • Öffentliche Diskussion mit den vier Landratskandidaten in Eresing zum Thema Natur- und Umweltschutz

Wasser

  • Aktuell Mitarbeit bei der Evaluierung der europäischen. Wasserrahmenrichtlinien vor Ort
  • Pressearbeit (Fernsehen, SZ, LT) und Druck auf die Verwaltungen zur umgehenden Anwendung eines Konzeptes für die Verminderung der massiven PFOS-Belastungen im Verlorenen Bach
  • Staustufen am Lech
    Wegen des Auslaufens vieler Kraftwerkskonzessionen (auch im Landkreis) in den nächsten 10 Jahren frühzeitige Beschäftigung und Teilnahme an Treffen der betroffenen Kreisgruppen hinsichtlich einer Strategie zur Verbesserung der künftigen Durchlässigkeit des Lechs sowohl für Lebewesen als auch für Geschiebe.
    Pressearbeit (auch in überregionalen Zeitungen) gemeinsam mit der Fachgeschäftsstelle München und allen betroffenen Kreisgruppen
    Mitarbeit an der Broschüre „Zukunftsplan Bayerischer Lech“ und Exkursion Staustufe Kinsau
     

Arten- und Biotopschutz

  • Braunkehlchen-Projekt im Windach-Moos: Test mit Sitzstangen
  • Anzeige eines Umweltschadens wegen eines völlig unmäßigen Holzeinhiebs im privaten FFH-Auwald südlich von Windach (Eschenproblematik)
    Beratung der Gemeinde Windach mit Blick auf Grundstückskäufe in diesem Bereich und eines neuen Wegekonzeptes zur Besucherlenkung
  • Teilnahme am Wildkatzenprojekt des Landesverbandes
  • Wiesenbrüter-Projekt am Windach-Speicher: Vorschlag eines Konzeptes für Kiebitze und weitere Wiesenbrüter: Umsetzung durch das Wasserwirtschaftsamt

Landschaftspflege

  • Mähen und Abtransport des Mähgutes (Ausrechen) der biologisch wertvollen Flächen im Bereich Kaufering (Hurlacher Heide, Terrassenhang und Gleisdreieck) und im südlichen Landkreis (Stadler Hang, Gimmenhauser Buch und Tannerfilz)
  • Entwicklung eines neuen Pflegekonzeptes für die Hurlacher Heide mit der UNB/Gem. Kaufering
  • Mitarbeit an der Gründung eines Landschaftspflegeverbandes und Beitritt

Eigene Grundstücke

  • Vorbereitung und Beurkundung einer Schenkung in der Gemarkung Pessenhausen/Rott, Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde über das Pflegekonzept hierfür;
  • Gespräche, Vorbereitung und Beurkundung zur Entgegennahme eines Vermächtnisses (Grundstück in der Gemarkung Dießen);
  • Vorbereitung und Beurkundung des Kauf des „Paradieserls“, Gemarkung Dießen
  • Begehungen aller BN-eigenen Grundstücke zur Absicherung der Verkehrssicherheit mit Forstdirektor Dr. Gaudlitz; Erarbeitung eines Baumsicherungskonzeptes

Verbandsarbeit

  • Monatliche Sitzungen des Kreisvorstandes, Teilnahme an den halbjährlichen Kreis- und Ortsgruppentreffen in München und an der Delegiertenversammlung in Weiden.
  • Besuch des kompletten Landesvorstandes in Landsberg
    Programm mit Präsentationen, Diskussionen und Ortsterminen an „hotspots“ (erneuerbare Energien im Fuchstal, „Paradieserl“ in Dießen und Birkenallee)
  • Zuwachs der Mitgliederzahlen im Verband auf 253.000, in der Kreisgruppe auch durch Mitgliederwerbung (HSP) auf rund 2.300.
  • Der Kreisvorsitzende vertritt die Kreisgruppe im Wartaweilbeirat (BN Naturschutz- und Jugendzentrum), ist Vorsitzender des Wartaweil-Baubeirates und Stiftungsmitglied in der Karla-Bauer-Stiftung.
  • Mitglied im Naturschutzbeirat und Jagdbeirat des Landratsamtes
  • Vorbereitung zur Gründung einer Ortsgruppe Windach-Eresing-Finning