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Am 20. April hat die „Bürgerinitiative gegen Flächenversiegelung” 1.352 Unterschriften gegen die Versiegelung des Ausweichparkplatzes an der Rotter Straße bei der Marktgemeinde Dießen eingereicht. 1.284 Stimmen wurden von der Verwaltung als gültig anerkannt, das erforderliche Quorum von rund 800 Stimmen ist damit mehr als erreicht.

Die Verwaltung der Gemeinde hält das Begehren für formell und materiell zulässig.

16. Mai wird der Marktgemeinderat in einer Sondersitzung über die Zulässigkeit des Begehrens entscheiden.

Um diesen Ausbau zu verhindern hat sich eine Bürgerinitiative gegen Flächenversiegelung in Dießen formiert. Ihr gehören BUND Naturschutz, Heimatverein, Jugendbeirat, Klimalobby und Mittwochsdisko aus Dießen an.

Unterstützten Sie die Initiative. Hier weitere Details.


Intel kommt nicht nach Penzing- ein Gewinn für den Landkreis

Laut aktueller Meldungen sind nun die Gerüchte bestätigt, dass sich Intel für den Standort Magdeburg entschieden hat, um die Chip-Fertigung in Europa aufzubauen. Damit ist Penzing aus dem Rennen. Es ist eine gute Nachricht für unseren Landkreis.

Landsberg ist ein überhitzter Raum, in dem es nicht an Arbeitsplätzen, sondern an Arbeitskräften, Wohnraum und vor allem auch Fläche fehlt. Das bisherige ungezügelte Wachstum führt zu vielen wuchernden Gewerbe- und Wohngebieten, die oftmals kein Gewinn für unsere Landschaft sind. Dabei werden wertvollste Äcker und Wiesen versiegelt, die für eine gesunde Nahrungsversorgung dringend notwendig wären. Der damit einhergehende Druck führt auch direkt und indirekt zur Zerstörung wertvollster Biotopflächen.

Eine Megafabrik von Intel hätte zudem die Wasserversorgung und Energieversorgung in unserem Raum völlig überfordert.

Ob der große Widerstand durch uns und durch die Bevölkerung eine Rolle gespielt hat, wissen wir nicht. Es zeigt aber, dass viele Menschen einen Richtungswechsel in der Strukturpolitik fordern: Es geht nicht um ein Verhindern von Intel, sondern darum, den richtigen Standort und die richtige Größe solcher Ansiedlungen in Europa zu finden.

Die Entscheidung bietet der Gemeinde Penzing und der Stadt Landsberg die Chance, gemeinsam mit anderen Gemeinden ein Modellprojekt für interkommunale Zusammenarbeit zu etablieren. Nur mit einer Kooperation ohne Egoismus können wir den schrecklichen Flächenfraß reduzieren und langfristig auch beenden.

Wir als Kreisgruppe des BUND Naturschutzes werden konkrete ökologische Forderungen ausarbeiten. Wir wollen endlich einen Wechsel weg vom ungezügelten Wachstum und hin zu einer langsamen ökologisch verträglichen Entwicklung.


Die Gemeinde Kaufering hat sich mit einem offenen Brief an Wirtschaftsminister Aiwanger und die Nachbargmeinden Penzing und Landsberg gewand und lehnt eine mögliche Ansiedlung von Intel deutlich ab. Hier die Mitteilung der Gemeinde. Bericht im Landsberger Tagblatt. Bericht im Kreisboten.

Nach der Absage von Steico und dem großen Erfolg der Petition, die sich gegen eine Megafabrik von Intel in Penzing richtet, ruft der BUND Naturschutz (BN) zu einem weiteren offenen Diskurs auf. Hier steht unsere Pressemitteilung.

Richard Mergner kritisiert die Bewerbung für eine INTEL-Mega-Fabrik

Der Vorsitzedende des BUND Naturschutzes in Bayern e.V., Richard Mergner, kritisiert ebenfalls die Bewerbung der Bayerischen Staatsregierung für eine INTEL-Mega-Fab und schreibet einen offenen Brief an Intel.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Landesverbands und zum offenen Brief.


"Dann kann man ja Penzing gleich in Intel umbenennen"

INTEL - Hans Well unterstützt die Kritik an Stadtrat

Hans Well, früher der Kopf der Biermösl Blosn und heute der Wellbappn, unterstützt den BUND Naturschutz (BN) gegen die geplanten überdimensionierten Ansiedlungspläne von Intel. Hier seine Erklärung


Die Lokalpolitik traut sich keine klare Entscheidung zu fällen

Unverständnis über die Stadtratssitzung vom 1.12.2021

Wie im LT am 3. 12. 21 und im Kreisboten am 8.12.21 berichtet wird, hat die Grünenfraktion für die Stadtratssitzung am 1.12.21 beantragt, eine erneute Diskussion „ob auch bei der nun bekannt gewordenen Dimension“ das Projekt der Intel-Ansiedlung in vollem Umfang befürwortet wird und entweder eine Entscheidung oder Stellungnahme des Stadtrats darüber herbeizuführen.

Der BUND Naturschutz hat mit Enttäuschung zur Kenntnis genommen, dass der Stadtrat in seiner Sitzung mit 17:10 Stimmen den Antrag der Grünen lediglich zur Kenntnis genommen hat. Zur kompletten Presseerklärung


Online-Petition gegen die Ansiedlung von Intel

Bitte unterstützen Sie uns

  • Es soll eine Mega-Halbleiterfabrik mit einem Flächenbedarf von 500 Hektar und einem enormen Wasser- und Strombedarf im Gebiet zwischen Landsberg und Penzing gebaut werden.
  • Wir wollen die Ansiedlung in dieser Dimension in unserer Region verhindern.
  • Hierzu haben wir eine Online Petition gestartet.

Die Kommunen können sich gegen Intel wehren!

Offener Brief an Stadtrat Landsberg und Gemeinderat Penzing

Vertreter von Stadt Landsberg und der Gemeinde Penzing wollen sich nicht äußern, in welcher Größe sie eine Ansiedlung befürworten.

Wir sehen das anders: wir haben einen offenen Brief an alle Mitglieder des Stadtrates Landsberg und an alle Mitglieder des Gemeinderates Penzing geschrieben.

 


Wir stellen uns vor

Der neue Kreisvorstand seit November

Direkt nach der Wahl zum Kreisvorstand mussten wir gleich mit der Intel-Bewerbung aktiv werden...

Jetzt wollen wir uns aber erst mal kurz vorstellen:

Auf dem Bild sehen Sie von links nach rechts: Monika Nörr, Richard Mergner (Landesvorsitzender), Andreas Niekisch, Folkhart Glaser, Peter Satzger, Xaver Erman, Richard Gleissner, Günter Degen, Katja Holler, Helmut Nebel, Uli Gömmer, Joe Habersetzer, Joachim Drechsel, Bild im Bild: Irmgard Gebertshammer, Karin Krause

Wir werden uns im neuen Jahr noch besser organisieren und dann unregelmäßig auf diesem Weg bei Ihnen mit unseren Aktivitäten melden.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Kontakt mit Ihnen.


Bund Naturschutz begrüßt die Absage von Steico

Der Weiler Stillern ist für den Dämmplattenhersteller keine Option mehr

Die Steico AG hat die Untersuchungsphase zu möglichen Standorten abgeschlossen und möchte die Option Penzing nicht weiterverfolgen. Somit bleibt die idyllisch am Wald gelegene Fläche, ohne jede Anbindung an bestehende Siedlungs- und Gewerbegebiete, weiterhin für die Natur erhalten.

Der Bund Naturschutz hatte mit einer Pressemitteilung die öffentliche Diskussion eröffnet und mit einer Demonstration gegen die Steico-Ansiedlung protestiert. Zudem hatten serh aktive Bürger/innen aus Schwifting und Penzing eine Unterschriftensammlung (Petition) gestartet und die Liste mit mehr als 1.800 Unteschriften an den Bayerischen Landtag übergeben. Die Penzinger Gruppe hatte zuletzt ein Informationsblatt in Penzing verteilt.

Die Kreisgruppe Landsberg des Bund Naturschutz freut sich über diese positive Nachricht zum Jahresende 2021.

 


BUND Naturschutz sieht Intel-Ansiedelung sehr kritisch

Intel-Ansiedelung im und um den Fliegerhorst Penzing sprengt alle Dimensionen

Die Kreisgruppe des BUND Naturschutz sieht die im Raum stehende Ansiedelung der Fa. Intel äußerst kritisch. Im Mittelpunkt der Bedenken steht der enorme Flächenverbrauch fruchtbarster Böden.

Wie der Presse zu entnehmen war, hat der Intel-Konzern bei der Suche nach Standorten in Europa auch ein Auge auf die Fläche des ehemaligen Fliegerhorstes Penzing geworfen. Dabei würde der im Endausbau benötigte Flächenbedarf von 500 Hektar allerdings weit über das Gelände des Fliegerhorstes (rund 270 Hektar) hinausgehen. Die Differenz müsste dann durch Aufgabe von bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen generiert werden. Dabei handelt es sich um die fruchtbarsten Ackerböden, die wir im Landkreis und in Bayern haben, mit Bodenwertzahlen über 70. Diese tiefgründigen, nährstoffreichen Lössböden der sog. Landsberger Platte gilt es für kommende Generationen zu bewahren. Die Dimension von 500 ha entspricht etwa der gesamten Fläche zwischen der Autobahn A 96 dem Kernort Penzing und der Staatstraße 2052 (Landsberg-Weil) und  inklusive der Fläche des Fliegerhorstes, siehe die Karte in Bild 1. Vergleicht man das mit den bebauten Flächen von Landsberg (ca. 1000 ha), Kaufering (ca. 400 ha) und Penzing mit 90 ha, so wird der gigantische Flächenverbrauch erst fassbar (Karte 2).

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Satzger sieht auch die bisher bekannten Zahlen des Flächenverbrauchs sehr kritisch. „Bei Planungen nicht nur dieser Größenordnung wird der zusätzliche Flächenbedarf für Straßen und weitere Infrastrukturmaßnahmen wie z.B. Wohnungen, Kindergärten am Anfang gerne verschwiegen und fällt dann später der Öffentlichen Hand zur Last“, so Satzger auch mit Blick auf die übrigen ohnehin schon milliardenschweren öffentlichen Subventionen.

Gleichzeitig würden die bisher nur extensiv genutzten, ökologisch wertvollen Wiesenflächen des Fliegerhorstes komplett verloren gehen und einer großflächigen Versiegelung Platz machen. „In unserem hochentwickelten und intensiv bebauten Landkreis passen ein solch gigantischer Flächenverbrauch und der Verlust von Versickerungsflächen gerade mit Blick auf den Klimawandel und drohende Starkregenereignisse nicht mehr in die Zeit“, warnt der BN-Kreisvorsitzende Folkhart Glaser. Zusätzlich befürchtet der BN negative Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bürger z.B. durch das erhöhte Verkehrsaufkommen. Hinzu kommt noch der enorme Wasserverbrauch einer Halbleiterfabrik, der den Wasserhaushalt in Landsberg und Umgebung massiv verändern würde. Insbesondere für das Wasserschutzgebiet von Kaufering könnte das kritisch werden.

Insgesamt hält der BN weniger entwickelte und strukturschwächere Regionen in Bayern, Deutschland oder Europa für sinnvollere Standorte auch mit Blick auf verfügbare Arbeitskräfte und Wohnraum. Peter Satzger erinnert daran, dass Landsberg 1977 mit der durch die Bürger verhinderten Ansiedelung des Chemiekonzerns Elly-Lilly erfolgreich den Grundstein gelegt hat für ein vernünftig entwickeltes und vielgestaltiges Industrie- und Gewerbegebiet: „Hier finden auch Firmen und mittelständische Unternehmen aus unserer Region Platz zur Entwicklung und schaffen verschiedenste Arbeitsplätze. Durch die Vielfalt an Unternehmen ist die Stadt nicht abhängig und auch nicht erpressbar von einem einzelnen Unternehmen.“ Die zur Verfügung stehenden, ohnehin bereits versiegelten Flächen in Penzing sollten daher in gleicher Weise langsam und behutsam weiterentwickelt werden zum Wohle aller Menschen in unserer Region.


Tätigkeitsbericht für 2019 bis Mitte 2021

In kurzen Stichpunkten

Aufgrund der Corona-Pandemie musste mehrmals die Mitgliederversammlung verschoben werden. Wir haben nun unsere Arbeit der letzen zwei Jahre hier kurz zusammengefasst.

 


Massive Abholzungen durch das Staatsgut Achselschwang

Missachtung des Volksbegehrens für Artenvielfalt

Das Staatsgut Achselschwang zerstört ein große Feldgehölz, Waldränder auf mehr als 500 Meter in Westerschondorf und Hecken an der Schweinach bei Achselschwang. Der BUND Naturschutz fordert Kompensation und zukünftig gesetzeskonformes Wirtschaften nach dem Gesetz zum Artenschutz.

zum vollständigen Text hier.


Flächennutzungsplan Stadt Landsberg am Lech

In Landsberg wird derzeit ein komplett neuer Flächennutzungsplan erstellt, der für die nächsten 20 Jahre die Entwicklung der Stadt und des Umlandes steuern soll bzw. beeinflußt. Die Kreisgruppe hat sich mit dem ersten Entwurf des Flächennutzungsplans intensiv beschäftigt und eine umfangreiche Stellungnahme hierzu erstellt. Insbesondere ist hier das große Thema weiteres Wachstum und Flächenverbrauch.

Zusätzlich bieten wir immer wieder  Informations- und Diskussionsveranstaltung. Corona-bedingt werden wir die Diskussion mit der Stadtpolitik und weiteren Interessensvertrtern erst wieder nach der Pandemie angehen.

Mehr dazu hier

 


Aktuelle Meldungen

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Termine

01.07.2022 16:00 - 18:00 Naturgartenführung in Rott- Verschoben auf den 1.7.Boschenweg 9, 86935 RottFührung