Energiespardorf - ein Landsberger Vorzeigeobjekt

Der Landsberger Diplom-Physiker Peter Satzger, mit langjährige Erfahrung in der Energieforschung und hauptberuflich in der Klimatechnik beschäftigt, hat dieses Klimamodelldorf entwickelt und gebaut. Ziel war es, die komplexen Zusammenhänge bei klimapolitischen Entscheidungen zu verstehen und die Konsequenzen geplanter Maßnahmen zu erfassen. Aus diesem Grund wurde ein reales Modell eines Dorfes gebaut, bei dem verschiedene Energieerzeugungsmaßnahmen und Energieverbrauchssituationen in realer Funktion simuliert werden können. So sind verschiedene Häuser und Energieversorgungsanlagen mit echten Verbrauchern wie z.B. Beleuchtung u.ä. in vielen Varianten aufgebaut. Von den Nutzern entsprechend ihrer Strategie modular in das Dorf eingebaut, können die Auswirkungen dann real gemessen und die Wirkung auf den Klimaschutz getestet werden.
Dieses Modell konnte bereits bei vielen Lehrerfortbildungen und bei Schulklassen sehr erfolgreich eingesetzt werden. Peter Satzger, der auch stv. Vorsitzender unserer Kreisgruppe ist, führt regelmäßig Seminare in Zusammenarbeit mit dem    Naturschutzzentrum Wartaweil durch.

Im letzten Schuljahr konnten die neunten Klassen des Ignaz-Kögler Gymnasiums in einer Projektwoche am IKG die Wirkung der Energiewende hautnah selbst durchspielen. Auch die vierten Klassen der Grundschule Kaufering waren mit riesiger Begeisterung dabei, als Gemeinderäte die Energiewende zu diskutieren und auszuprobieren. Zum Ende des Schuljahres werden dann noch die fünften Klassen der Wolfgang Kubelka Realschule in den Genuss des Projektes kommen. Diese Kurse finanziert der Landkreis bzw. die Gemeinde Kaufering als Ihren Beitrag zur nachhaltigen Bildung.

Dies wird ab dem Schuljahr 2015 noch wesentlich intensiver möglich sein. In einem großen BN- Projekt werden weitere 3 Modelldörfer durch das bayerische Wirtschaftsministerium gefördert. Dann sind 4 Dörfer für besonders aktive Regionen in Bayern verfügbar, die dann jeweils durch die BN-Kreisgruppen organisiert werden. Zusätzlich werden vielen Kurse über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

Der Aufbau der Dörfer erfolgt diesmal mit intensiver Unterstützung durch die Asylklassen an der Berufsschule Mindelheim und durch die Mitarbeiter des Zuverdienstbereiches der Caritas Landsberg.

Das Energiespardorf wird auch im Rahmen der Ausbildung an der Berufsschule Mindelheim eingesetzt. Der Staatssekretär Herr Pschierer stellte hier begeistert ein Windrad auf. (Siehe Artikel in der Mindelheimer Zeitung)

Bei der Organisation der Kurse im Landkreis Landsberg und der Weiterentwicklung der Inhalte gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der neugegründeten Landsberger Energieagentur LENA, bei der der BN nicht nur Mitglied ist, sondern dort auch personell stark im Vorstand aktiv mitwirkt. 

Hier die aktuelle Beschreibung zum Klimadorf als PDF.

Sie können einen Kurs buchen über das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil 

 

Eine Auswahl an aktuellen Presseberichten: 

Rückenwind für die Energiewende Mindelheimer Zeitung Mai 2014

Der Freistaat hat Lena entdeckt Artikel im Landsberger Tagblatt 2014

Münchner Merkur April 2013

Landsberger Tagblatt April 2013

Kreisbote Landsberg April 2013

Landsberger Tagblatt zu Klimadorf im Landratsamt Juli 2013