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"Dann kann man ja Penzing gleich in Intel umbenennen"

Hans Well kritisiert die Bewerbung für einen Intel-Standort

Auch Hans Well, früher der Kopf der Biermösl Blosn und heute der Wellbappn, unterstützt den BUND Naturschutz (BN) gegen die geplanten überdimensionierten Ansiedlungspläne von Intel: „Ich kann mich nicht an Pläne für eine derartig überdimensionierte Versiegelung in unserer Gegend durch ein Bauvorhaben erinnern. So eine riesige Fabrik bedeutet eine Los Angelisierung unserer Heimat, deren Auswirkungen man im Ruhrpott und in Industriezentren aus der DDR Zeit besichtigen kann. Dann kann man ja Penzing gleich in Intel umbenennen.“

Hans Well lehnt eine Entwicklung der Fliegerhorstfläche keineswegs ab, das Potential des Fliegerhorsts sollte seiner Meinung nach aber für eine durchdachte und nachhaltige Entwicklung genutzt werden. Damit ist gemeint, dass die vorhandenen Gebäude und bereits versiegelten Flächen einheimischen Unternehmen verschiedener Branchen, insbesondere Mittelständlern und Handwerksbetrieben interkommunal zur Verfügung gestellt werden, um diese wertvolle Säule unserer Wirtschaft zu fördern. Hans Well: „Es wäre bestimmt kein Fehler, wenn nicht auf einen Schlag alles an einen Investor vergeben wird. Dann wären über einen längeren Zeitraum weiterhin Flächen für die Weiterentwicklung von Firmen und Handwerksbetrieben verfügbar.“

Pressemitteilung vom 8.12.2021