NSG „Pähler Schlucht“

Ende Januar und im Februar 2014 fanden in der „Pähler Schlucht“ in hohem Maße schädigenden forstlichen Maßnahmen statt. Da es sich um ein Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet Ende handelt, ist unseres Erachtens in grober Weise gegen die Naturschutzgebietsverordnung und das FFH-Recht verstoßen worden.

Was ist ein Schutzgebiet wert, wenn man sich an dessen Verordnung nicht hält?

Die Maßnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit den Wegebauten, hätten ohne vorherige FFH- Verträglichkeitsprüfungen nicht genehmigt werden dürfen und hätten eine naturschutzfachliche
Begleitung erfordert.
Es ist für uns unakzeptabel, dass von manchen Personen diese Schäden noch als „ordnungsgemäße
Forstwirtschaft“, heute nach dem „Bayer. Waldgesetz“ „sachgemäße Waldbewirtschaftung“ genannt,
toleriert werden, als wäre das Naturschutz- und FFH Gebiet „Pähler Schlucht“ ein x-beliebiger
Fichtenforst und nicht ein nach europäischen FFH-Richtlinien und Naturschutzgebietsverordnung
geschützter Hang-und Schluchtwald.

Die Schäden, die bei den Fällarbeiten 2014 entstanden sind, waren so massiv, das der BUND Naturschutz 2016 Strafanzeige wegen massiven Verstoßes gegen Umweltstrafrecht gestellt hat.

Einen ausführlichen Zeitungsartikel zu diesem Thema im Münchner Merkur finden sie  hier.

Lesen Sie die ganze Dokumentation hier als PDF!

Weitere Informationen zum Thema: 

> Bagger im Naturschutzgebiet, Schadensprüfung in der Pähler Schlucht
    Regierung von Oberbayern schließt Verstöße gegen den Naturschutz bei Abholzaktion nicht mehr aus

Presseartikel Süddeutsche Zeitung vom 16.April 2014

> Anfrage an den Bayerischen Landtag:

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Markus Ganserer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
vom 26.03.2014 zur Pähler Schlucht an den Bayerischen Landtag

> Hier der Link zum  Youtube Video über die Abholzungen in der Pähler Schlucht