Kiesuferrenaturierung am Ammersee Ostufer

Kiesuferrenaturierung am Ammersee Ostufer

Im Jahr 2013 und 2014 hat die Untere Naturschutzbehörde (UNB)  Landsberg  massive Eingriffe des Vereins "Ammersee Ostufer für Mensch und Natur e.V." in den Uferbewuchs im Bereich südlich von Herrsching genehmigt, denen  zuvor schon die Höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberbayern zugestimmt hatte.

Obwohl die Kreisgruppe die Renaturierung von Kiesufern unterstützt, stellte sie sich vehement gegen diese Eingriffe, da im Vorfeld keine Bestandsaufnahme oder Kartierung des Bewuchses mit teilweise äußerst seltenen Pflanzen (u.a. Weiden) erfolgte.

Inzwischen ist in gemeinsamen Gesprächen mit der UNB und dem Ostuferverein nun ein gemeinsames, abgestimmtes Pflegekonzept auf den Weg gebracht, dass zudem von einem wissenschaftlichen Gutachten (Dipl. Biologe Quinger) getragen ist. Dieses wurde von der Kreisgruppe mit großer Unterstützung der Ortsgruppe Dießen als „Glücksspiralen“-Projekt finanziert.

Die vom Ostuferverein gewünschten Eingriffe in den Uferbereich südlich von Breitbrunn können dagegen nicht mitgetragen werden, da es sich dort um ein FFH-Gebiet handelt.

 

Hier die Pressemitteilung als PDF

Hier der Zeitungsartikel zur Quinger Führung am Ammersee als PDF